Grillen auf Gas, Kohle oder Elektro – das ist hier die Frage


Eigenschaften:

Gas: Der Allrounder, schnell Einsatzbereit, mehrere Brenner, viel Hitze wenn nötig aber schnell und leicht runterregulierbar, Seitenkocher, dadurch verschiedene Hitzezonen für unterschiedliches Grillgut möglich. Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse, Pizza, Flammkuchen, Spieße, Spareribs uvm. auch gleichzeitig grillbar, wenig Rauchentwicklung, schnell gereinigt durch „abbrennen“ der Grillreste bei höchster Themperatur. Unsere Grills von namhaften Herstellern bieten hohe Qualität, Komfort und Design das sich sehen lassen kann – Ihre perfekte Küche im Freien.

Holzkohle: Er ist der Inbegriff des zünftigen und leckeren Grillvergnügens. Der Holzkohlegrill hat etwas Unverfälschtes, er glüht, raucht, qualmt und er ist definitiv nichts für Ungeduldige – doch genau diese Eigenschaften gehören für echte Fans zum wahren Grillerlebnis. Eine Umfrage des renommierten Herstellers Stephen Weber ergab, dass Holzkohlegrills fast drei Viertel aller gebräuchlichen Grills ausmachen. Kein anderer Grill vermittelt den ursprünglichen Reiz der Nahrungszubereitung über offenem Feuer auch nur annähernd so authentisch. Eine zunehmend beliebte Variante des Holzkohlegrills ist der Kugelgrill, der durch seine spezielle Konstruktion auch indirektes Grillen und schonendes Garen ermöglicht. Die Modellvielfalt bei den Holzkohlegrills ist enorm – sie reicht vom Einwegmodell bis zum Luxusgerät mit Deckel für Grillprofis. Trotz seiner Beliebtheit und vieler Vorzüge ist das Grillen mit Holzkohle dennoch nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Auch hier gilt es, Vor- und Nachteile individuell abzuwägen. (noch anpassen)


Elektro: Einfachste Bedienung, in die Steckdose einstecken und los geht´s, wenig Rauchentwicklung, Ein Elektrogrill kann im Außen- und Innenbereich eingesetzt werden also auch wenn mal kein Grillwetter im freien ist. Einsetzbar wo Kohle- od. Gasgrills etwa durch Vermieter im Mehrfamilienhaus nicht erlaubt sind. Nachteile : Elektrogrills haben nicht soviel Leistung, weil die Absicherung des Stromnetzes im normalen Wohnhaus nicht mehr zulässt, dadurch ist er etwas eingeschränkt einsetzbar.


Die 10 goldenen Grillregeln


1.
Das Fleisch gelingt besser, wenn es bereits 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen wurde.

2. Auf dem Grill gibt es unterschiedliche Zonen mit unterschiedlichen Temperaturen. Je nach Grillgut wird mehr oder weniger Hitze benötigt. Einige Speisen dürfen nur indirekt gegrillt werden. Beachten Sie dies bei Anrichten der Kohlen.

3. Achten Sie auf hochwertige Grillkohle. Diese lässt sich besser anzünden und speichert die Hitze länger. Ein Anzündkamin sorgt für besseres Durchglühen.

4. Verwenden Sie nur solche Anzündhilfen, die ausdrücklich für  Grillkohle empfohlen werden.

5. Grillen ist nichts für Eilige. Zeit ist das A & O. Gedulden Sie sich bis die Kohle wirklich „grillfertig“ ist. Auch für die Zubereitung der Speisen (Marinieren usw.) sollte Zeit eingeplant werden.

6. Professionelles Grillbesteck sorgt für mehr Grillspaß. Achten Sie auf rostfreie Materialien, gutes Handling und eine ausreichende Länge.

7. Um ein Festkleben am Rost zu vermeiden, hilft es, das Grillgut direkt vor dem Grillen einzuölen.

8. Vermeiden Sie es, Fleisch oder Fisch einzustechen. Wenn der Saft herausläuft, wird das Grillgut trocken und zäh.

9. Wenn Sie einen Kugelgrill nutzen, lassen Sie den Deckel geschlossen. Durch häufiges Öffnen entweicht die Hitze und die Grilltemperatur ist nicht mehr optimal.

10. Reinigen Sie den Grill nach der Nutzung. Sollten Sie einmal keine Zeit haben, dann decken Sie den Grill mit einer wasserdichten, aber atmungsaktiven Haube ab. Wenn sich die Kohlereste mit Regenwasser vermischen, bildet sich ein für den Grill schädliches Gemisch.